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Migration zu AWS: der große Guide

Wer über die Migration in die Cloud nachdenkt, kommt nicht umhin, sich einmal näher mit Amazon Web Services (AWS) zu beschäftigen. In unserem Guide klären wir die wichtigsten Fragen: Wann ist es sinnvoll, auf AWS zu setzen, worauf ist bei der Migration zu achten und wie gestalten sich die Kosten für die Migration?

Was sind die Vorteile der Cloud Migration auf AWS?

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass Ihnen die drei großen Hyperscaler alle zuverlässig dabei helfen, die Vorteile der Cloud für Ihr Unternehmen zu nutzen. Bei der Frage, ob Sie sich für eine Migration zu AWS entscheiden, spielt deshalb mehr das „Wie“ als das „Was“ eine Rolle.

Mit über einer Million aktiver Kunden und einer globalen Cloud-Präsenz bereits seit 2006 war AWS nicht nur der erste Hyperscaler am Markt, sondern ist auch nach wie vor der Marktführer unter den Cloud-Anbietern. AWS hat einen enormen Vorsprung darin, Unternehmen aller Erfahrungsstufen, Branchen und Regionen mit der Cloud zu helfen. Seit dem „Launch“ von AWS gab es zudem bisher keine Preissteigerungen.

Von Anwendungen und Websites über Datenbanken, Speicher und physische sowie virtuelle Server können Sie sämtliche Einheiten Ihrer IT-Infrastruktur migrieren. Dabei unterstützt Sie AWS mit über 200 verschiedenen Services, unter anderem für Rechenleistung, Storage, Datenbanken, Networking, Analytik, Machine Learning, künstliche Intelligenz (KI) und Internet of Things (IoT).

Nicht zuletzt überzeugt AWS durch großzügige Förderprogramme und ein ausgeprägtes Netzwerk an zertifizierten Partnern, die Sie beim Einstieg in die Cloud unterstützen.

Sicherheit spielt auch für AWS eine enorm große Rolle. Deshalb orientieren sich die Sicherheitsstandards von AWS an denen von Finanz-, Bildungs- und Regierungseinrichtungen. Die AWS-Compliance-Programme umfassen 230 Sicherheits-Features und werden ständig optimiert. Laut Amazon berichten Kunden über durchschnittlich 43,4 Prozent weniger monatliche Sicherheitsvorfälle und 69 Prozent weniger monatliche Ausfallzeiten.

In welchem Fall sollten Unternehmen auf AWS setzen?

Für jeden Anwendungsfall gibt es die passende AWS Lösung. Wenn Sie bisher mit anderen Hyperscalern wie Google Cloud oder Azure bzw. Microsoft Diensten gearbeitet haben und reine Workplace Themen umsetzen möchten, kann es mehr Sinn ergeben, in Richtung Azure oder Google Cloud zu gehen. Auch hybride Cloud-Szenarien sind durchaus denkbar.

AWS punktet durch den größten Erfahrungsschatz und der höchsten Servicereife. „Wenn es um Applikationen geht, die nativ laufen sollen, ist AWS meines Erachtens seit jeher die beste Wahl“, sagt Tom Simon, PCG.

Die wichtigsten Schritte auf dem Weg in die AWS Cloud

Wie bei jeder Migration ist auch auf dem Weg in die AWS Cloud Planung der wichtigste Schritt. Wie ist Ihre Infrastruktur bisher aufgebaut? Was muss überhaupt migriert werden? Hier legen Sie sich auch auf eine der diversen Cloud-Migrationsstrategien fest.

Unser Sieben-Punkte-Migrationsplan hilft Ihnen dabei, alle relevanten Punkte rund um die Cloud Migration im Blick zu behalten.

Das grundlegende Fundament beim Weg in die AWS Cloud ist die sogenannte Landingzone. Hierbei handelt es sich um die Plattform, über die Sie Ihre Workloads und Services auf AWS später verwalten. Sie ist geschützt durch die hohen Compliance- und Security-Standards und ermöglicht die sichere Abwicklung aller Prozesse. Sie ist quasi der gut befestigte Sandkasten, der in einem geschützten Rahmen das Bauen und Entwickeln ermöglicht. So sind Sie von Anfang an auf der sicheren Seite.

Außerdem wichtig: Arbeiten Sie mit Menschen zusammen, die bereits Erfahrung mit AWS haben und sich mit dem genauen Billing auskennen, und beispielsweise Reserved Instances und Saving Plans berechnen können. Im Idealfall setzen Sie hier auf einen der vielen zertifzierten AWS Partner in Deutschland oder weltweit.

Erfolgreiche Vorbilder: So profitieren Unternehmen von der Migration zu AWS

Wie haben Unternehmen die Migration zu AWS umgesetzt und welche Vorteile haben sie daraus gezogen? Das Software-Unternehmen Lobster DATA GmbH beispielsweise stellte vor der Migration zu AWS die eigenen Produkte als On-Premise Lösung auf den Servern ihrer Kunden oder im eigenen Rechenzentrum zur Verfügung. Für die Inbetriebnahme der Software beim Kunden wurde deshalb oftmals ein Techniker vor Ort benötigt, der die notwendigen Konfigurationen vornahm. Für die Kunden und für Lobster selbst ein zeit- und ressourcenaufwändiger Prozess.

Lobster verwendet die AWS Cloud nun als skalierbare, globale Plattform zur minutenschnellen Bereitstellung der eigenen Software-Produkte. Was vorher Stunden oder Tage in Anspruch genommen hat, ist jetzt in wenigen Minuten einsatzbereit.

Nach der erfolgreichen Migration von Lobster DATA GmbH in die Public Cloud von Amazon Web Services (AWS), wurde in einem zweiten Projektschritt das Tochterunternehmen Lobster Logistics Cloud nachgezogen. Deren lokale Infrastruktur wurde zuvor bei einem Hoster betrieben und durch unsere Experten in die Cloud migriert. Resultat ist eine skalierbare und kostentransparente Cloud-Entwicklungsumgebung für die internen Software-Entwicklungen.

Mit der Migration zu AWS ermöglicht Lobster ihren Kunden ein besseres Nutzungserlebnis und beschleunigt die Optimierung ihrer eigenen, internen Prozesse. Zudem wurde durch unsere Amazon Web Services-Experten als erfahrenen AWS-Partner die eigenen Kapazitäten in der IT entlastet, um das Kerngeschäft stärker zu fokussieren.

Wie genau die Migration in einzelnen Schritten erfolgt ist, können Sie in unserer Case Study zur Lobster DATA GmbH nachlesen:

Was kosten eine Migration in die AWS Cloud und der spätere Betrieb?

Migrationen im eigenen Rechenzentrum sind in der Regel günstiger als eine Migration in die Cloud. Und oft ergeben sich für eine gewisse Zeit sogar doppelte Kosten, bis Sie vollständig in die Cloud umschwenken können. Dafür rentiert sich die Cloud in den meisten Fällen allerdings zeitnah, da die Kosten im laufenden Betrieb wesentlich geringer sind. Mit dem richtigen zertifizierten Partner können Sie bei AWS außerdem von exklusiven Förderungen profitieren. Ein gutes Beispiel dafür ist das sogenannte MAP-Programm.

Die Kosten für eine Cloud Migration variieren von Fall zu Fall. Sie können sich allerdings an einigen Faktoren orientieren, aus denen sich die Cloud Migrationskosten in der Regel zusammensetzen:

  • Status-Quo der IT-Infrastruktur
    Wie groß ist Ihre aktuelle IT-Landschaft? Wo gibt es Lizenzabhängigkeiten?
  • Migrationsstrategie
    Soll nur per Lift & Shift migriert werden, was die Migrationskosten relativ gering halten würde, oder soll eine (teilweise) Neuentwicklung mit nativen Cloud-Services erfolgen (höhere Migrationskosten bei gleichzeitig niedrigeren operativen Betriebskosten)?
  • Festlegung der Zuständigkeiten
    Wer übernimmt den späteren Betrieb Ihrer Infrastruktur? Ggf. benötigt Ihr Team Enablement von Ihnen und/oder aber die Mitwirkung eines Managed Cloud Operations Partners. Umso mehr Sie bei der Migration auf native Services setzen, umso weniger Managed-Cloud-Operation-Kosten haben Sie später bei Ihrem Cloud-Partner.

Amazon Cloud Migration: Lösungen für jeden Use Case

An AWS führt kein Weg vorbei. Der Hyperscaler ist vielseitig anwendbar und bietet die optimale Cloud Experience für Unternehmen aller Größen. Nicht zuletzt die sorgfältig durchdachten Partner- und Förderprogramme machen AWS attraktiv, insbesondere für Unternehmen, deren Kerngeschäft fernab der IT liegt. Das Beispiel der Lobster DATA GmbH zeigt allerdings, dass auch große Software-Hersteller auf die langjährige Expertise und die hohen Standards von AWS vertrauen. Wichtig ist, dass die ersten Schritte stimmen und die Cloud Migration auf sicheren Füßen steht. Suchen Sie sich deshalb am besten direkt zu Beginn Ihrer Cloud Journey einen kompetenten Ansprechpartner über das AWS-Partnernetzwerk.

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